Absage vom Personaldienstleister: Das sind die echten Gründe

Wieder einmal hat es nicht geklappt mit dem begehrten Job. Woran hat es gelegen? Hier finden Sie einige der wichtigsten Gründe, warum Personaldienstleister tatsächlich absagen.

Bewerbung / Neuorientierung
Veröffentlicht am 07.10.2019 von myjob.ch - Bildquelle: iStock

Wenn Sie eine Absage von einem Personaldienstleister erhalten haben, ist die Enttäuschung erst einmal groß: Wieder einmal hat es nicht geklappt mit dem begehrten Job. Meist beginnt dann eine Phase des Selbstzweifels, bei der die Frage im Vordergrund steht: Woran hat es gelegen? Hier finden Sie einige der wichtigsten Gründe, warum Personaldienstleister tatsächlich absagen.

Unvollständige oder fehlerhafte Bewerbung
Personaler sehen sich jeden Tag viele verschiedene Bewerbungen an. Um das Arbeitsmaß zu reduzieren gilt die Methode: Was ausgesiebt werden kann, das wird auch sofort ausgesiebt. Unvollständige oder fehlerhafte Bewerbungen sind ein definitiver Grund, ein Anschreiben ohne große Umstände dem realen oder virtuellen Papierkorb zu überantworten.

Nicht vorhandene Zeugnisse, ein fehlender Lebenslauf, falsche Rechtschreibung, Grammatik oder Zeichensetzung: Ein einziges dieser Knock-Out-Kriterien ist ausreichend, um die Bewerbung zum Scheitern zu verurteilen. Das offensichtliche Gegenmittel: alle Unterlagen doppelt und dreifach überprüfen und am besten von einem Freund oder Familienangehörigen Korrektur lesen lassen.

Ihre Gehaltsvorstellungen passen nicht zum Unternehmen
Sie erwarten ein Gehalt von 5.000 Euro, der Personaler hat eher die Hälfte davon im Sinn? In diesem Fall stellen Ihre Gehaltsvorstellungen einen Hinderungsgrund für die Anstellung dar. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass Sie etwas falsch gemacht haben. Es ist nicht sinnvoll, die eigene Leistung unter Wert zu verkaufen. Ebenso richtig ist aber auch, dass Sie sich bei Ihren Gehaltsvorstellungen an marktüblichen Gehältern orientieren sollten.

Falsche Qualifikation
Nicht jede Qualifikation passt zu jedem Job. Das gilt in beide Richtungen. Eine Unterqualifizierung wird von Personalern ebenso ungerne gesehen wie eine Überqualifizierung. Missverständnisse lassen sich meist schon vermeiden, wenn Sie die Stellenanzeigen gründlich durchlesen. In der Regel wird der Erwartungshorizont der ausschreibenden Unternehmen bezüglich der Qualifikation hier ausführlich dargestellt.

Interne Besetzung
Einige Stellen werden zwar öffentlich ausgeschrieben, weil die rechtlichen Rahmenbedingungen es verlangen. Tatsächlich ist aber bereits im Vorfeld mehr oder weniger klar, dass die Stelle intern besetzt werden soll. Liegt Ihrer Absage ein solches Vorgehen zugrunde, gibt es nichts was Sie dagegen tun oder daraus lernen können. Haken Sie den Fall am besten mental einfach ab und machen Sie sich an die nächste Bewerbung.

 

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