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Teilzeit / Flexible Arbeitsmodelle

Bringen Sie Ihren Hund doch einfach mit ins Büro

Teilzeit / Flexible Arbeitsmodelle
17. März 2016
Den Hund ins Büro mitbringen?
Hund und Job vereinen? Immer mehr Arbeitnehmer nehmen ihr Haustier einfach mit ins Büro. Wann und wie das möglich ist, erfahren Sie hier.
„Bringen Sie Ihren Hund doch einfach mit ins Büro“, das ist ein Satz, den wohl viele schweizer Arbeitnehmer gerne hören würden. Denn die Liebe zu Haustieren mit einem Vollzeitjob zu vereinen, das stellt für viele Tierfreunde immer noch eine echte Herausforderung dar. Doch immer mehr Chefs lassen sich jetzt von dem neuen Konzept überzeugen. Wir verraten Ihnen heute, wie auch Sie Ihrem Chef den Hund im Büro schmackhaft machen können und worauf Sie dabei achten müssen.


-von Content-Service by co2-kommunikation.ch –

Sie wünschen sich einen Hund, befürchten aber nicht ausreichend Zeit für ihn zu finden? Oder Sie haben bereits ein geliebtes Haustier, aber es muss mehrere Stunden am Tag alleine verbringen, während Sie beim Arbeiten sind? Vielleicht könnte sich dies schon bald ändern. Immer mehr Arbeitsgeber erkennen nämlich die Vorzüge der Haustiere im Büro und erlauben Ihnen, den Hund kurzerhand ins Büro mitzubringen.


Was spricht für den Hund im Büro?

Wieso? Ganz einfach: Hunde im Büro verbessern das Arbeitsklima. Laut einer amerikanischen Studie sollen die Haustiere im Büro sogar den Blutdruck der Mitarbeiter senken. Sie reduzieren Stress und lockern eine angespannte Atmosphäre auf. Dadurch werden Konfliktsituationen früher entschärft und Teams arbeiten harmonischer zusammen. Kein Wunder also, dass immer mehr Firmen ihren Mitarbeitern erlauben, ihre Hunde mit ins Büro zu bringen. Bei Google wird weltweit eine strenge Dog Policy betrieben – und das Unternehmen gilt als einer der weltweit besten Arbeitgeber. Vielleicht ist es daher an der Zeit, dass auch Sie Ihren Chef fragen, ob Sie Ihren Hund mit ins Büro bringen dürfen.


Was Sie unbedingt beachten müssen

Dennoch ist es gewiss nicht hilfreich, wenn nun jeder Mitarbeiter wahllos seinen Hund mit ins Büro bringt. Sie müssen daher folgende wichtige Grundregeln beachten, bevor Sie sich dafür entscheiden Ihr Haustier im Büro einzugewöhnen:
  1. Ist Ihr Hund gut genug erzogen, um Ihren und den Arbeitsalltag Ihrer Kollegen nicht zu stören?
  2. Hat einer Ihrer Kollegen eine Allergie gegen Hundehaare?
  3. Gibt es Phobien oder hat ein Kollege Angst vor Hunden?
  4. Fühlt sich der Hund im Büro wohl?
  5. Wo können Sie ihm ein ruhiges Plätzchen einrichten?
Spricht nichts dagegen und Sie haben die Erlaubnis Ihres Vorgesetzten, bringen Sie den Hund doch einfach einmal probeweise mit zur Arbeit. Nach einem, zwei oder auch drei Tagen können Sie, Ihr Chef und Ihre Kollegen dann noch einmal gemeinsam beratschlagen, ob der Hund dauerhaft mit ins Büro kommen darf oder nicht.


Alternative Home-Office

Ist Ihr persönlicher „Hund-im-Büro-Versuch“ nicht geglückt, müssen Sie aber nicht den Kopf in den Sand stecken. Es gibt nämlich noch eine weitere Möglichkeit, wie Sie Ihre Liebe zu Haustieren und den Beruf vereinen können: Das Home-Office verbreitet sich immer mehr als Arbeitsmodell in den schweizer Unternehmen. Klar, durch moderne Endgeräte und das immer schnellere Internet müssen Mitarbeiter je nach Job und Branche nicht mehr unbedingt vor Ort anwesend sein, um gute Arbeit zu leisten. Vielleicht kommt es ja auch für Sie infrage, nicht den Hund mit ins Büro zu bringen, sondern das Büro kurzerhand nach Hause zu Ihrem Hund zu verlagern.

Foto: Thinkstock

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