Das Business-Outfit als Herausforderung

Es gibt Berufe, in denen scheint die Kleiderwahl einfacher als in anderen: Am Bau definieren Sicherheitsstandards zumindest einen bestimmten Rahmen. Im Profisport sind Shorts und T-Shirts vielfach eine mögliche Wahl. In vielen Branchen haben aber gerade Berufseinsteiger einiges zu lernen.

Karriere allgemein
Veröffentlicht am 24.06.2019 von myjob - Bildquelle: iStock

Auf den ersten Blick unkompliziert scheint es in den meisten Jobs mit Kundenkontakt zu sein: Bei Frauen sollte der Rock nicht zu kurz und der Ausschnitt nicht zu tief sein. Bei Männern sind T-Shirts und kurze Hosen eher verpönt. Im Gegensatz dazu spielt es in Abteilungen, deren Dienste im Unternehmen eher nach innen gerichtet sind – etwa in der IT –, oft weniger eine Rolle, was man anhat. Zumindest, solange jemand sauber daherkommt und keine beleidigenden Sprüche auf der Brust trägt. 

„Business-Uniform“ bei 40 Grad?
In eher traditionellen Unternehmen bzw. als konservativ bekannten Branchen – z.B. einer Rechtsanwalts-Kanzlei oder dem Steuerberaterberuf – sind auch 2019 das Business-Kostüm und der Anzug die passende Wahl. Je höher man in der Hierarchieebene steht und je bedeutender die betreuten Kunden sind, desto klassischer ist zudem der Auftritt. Es geht darum, dem Gegenüber seine Kompetenz zu signalisieren. Und das funktioniert immer noch am besten über den Dresscode.

Sind Sie aufgrund Ihrer beruflichen Tätigkeit – durchaus auch z.B. im Finanzbereich oder im Verkauf – zur „Business-Uniform“ verpflichtet, könnten gerade die sommerlichen Außentemperaturen rasch zum Problem werden: Wenn das Thermometer sich immer öfter den 40 Grad Celsius nähert, ist es auf jeden Fall ratsam, am Arbeitsplatz eine zweite Anzug-Garnitur zu hinterlegen.

Im Zweifel fragen Sie nach
Gerade für Berufseinsteiger ist es schwierig, alle Regeln zu kennen. Insofern sollten diese seitens des Unternehmens bereits beim „On-Boarding“ kommuniziert werden. Abgesehen davon wird es Ihnen niemand übelnehmen, wenn Sie sich aktiv zum Thema informieren und bei erfahrenen Kolleginnen und Kollegen ganz genau nachfragen, was Usus ist.

Insbesondere über die absoluten No-Gos sollte man gut im Bilde sein. Dass Flip-Flops in nahezu keinem Job eine gute Wahl sind und generell viele Menschen ein Problem damit zu haben scheinen, anderer Leute Füße sehen zu müssen, ist relativ bekannt. Die Beantwortung der Frage, welche Farbkombinationen von Gürtel, Schuhen und Krawatten in Ordnung sind, spielt sich jedoch ebenfalls für viele Menschen schon fast im Bereich des Wissenschaftlichen ab. Und sollte gerade deshalb eruiert werden.

 

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