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Selbstständigkeit

Networking ist alles

Selbstständigkeit
12. Juni 2017
Vor allem für Selbstständige sind die richtigen Kontakte das A und O. Hier finden Sie deshalb hilfreiche Networking-Tipps für die Selbstständigkeit.
Networking ist im Berufsleben das A und O. So viel ist klar. Für Angestellte, vor allem aber für Selbstständige, kann das berühmte „Vitamin B“ über beruflichen Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Gerade zu Beginn einer Selbstständigkeit generieren Freelancer und Unternehmer ihre ersten Kunden sowie Investoren über berufliche oder private Kontakte. Doch auch später können die „Connections“ zu Weiterempfehlungen, Geschäftskooperationen, Jobangeboten und vielem mehr führen. Selbstständige sollten sich daher in jeder Phase ihrer beruflichen Laufbahn Zeit für intensives Networking nehmen. Dank digitaler Kommunikationsmittel und Social-Media-Plattformen ist das mittlerweile so einfach wie nie zuvor.

– von Content-Service by co2-kommunikation.ch –

 
  1. Präsenz zeigen: Die besten Kontakte knüpfen Sie trotz Digitalisierung & Co immer noch persönlich. Vor allem zu Beginn Ihrer Selbstständigkeit, wenn Sie und Ihr Unternehmen quasi noch „No Names“ sind, sollten Sie deshalb Präsenz zeigen – auf Messen, Seminaren und allen geeigneten Veranstaltungen. Bei Unternehmen oder Personen, die besonders als Geschäftspartner, Kunden oder Investoren infrage kommen, können Sie zudem um einen Termin bitten, bei welchem Sie sich persönlich vorstellen und einen kleinen Pitch abhalten.
  2. „Cold-E-Mailing“: Viele Selbstständige schrecken davor zurück, einer wildfremden Person eine E-Mail zu senden. Sie könnte schliesslich einen zu aufdringlichen Eindruck hinterlassen oder direkt als Spam aussortiert werden. Dabei steckt in den „kalten E-Mails“ eine grosse Chance: Wenn Sie sich und Ihr Anliegen kurz präsentieren, können sich daraus nützliche Kontakte ergeben. Sie müssen Ihrem Gegenüber „nur“ vermitteln, weshalb es einen Mehrwert davon hat, auf Ihre E-Mail zu antworten.
  3. Recherchieren: Bevor Sie sich an das Versenden einer E-Mail machen, vor einem geschäftlichen Termin beziehungsweise Pitch oder auch als Vorbereitung auf ein Seminar sollten Sie unbedingt sorgfältig über die Teilnehmer recherchieren. Sie müssen natürlich nicht deren Lieblingsfarbe herausfinden oder die Anzahl ihrer Ex-Ehepartner – das würde dann doch zu sehr nach „Stalker“ schreien. Doch wenn Sie Personen mit Namen ansprechen können, ihre Unternehmenszugehörigkeit kennen sowie die wichtigsten Stationen ihrer beruflichen Laufbahn, hinterlassen Sie garantiert einen positiven Eindruck.
  4. Qualität: Als Unternehmer ist es natürlich von Vorteil, in der Branche bekannt zu sein. Je geläufiger Ihr Name den potenziellen Kunden, Investoren oder Geschäftspartnern ist, umso erfolgreicher werden Sie sein. Dennoch gilt auch beim Networking: Qualität statt Quantität. Finden Sie heraus, welche Kontakte wirklich nützlich für Sie sind und natürlich auch welchen Nutzen Sie umgekehrt für das Gegenüber haben könnten. Nun haben Sie eine gute Basis für die Kontaktaufnahme.
  5. Kontaktpflege: Aussortieren ist schlicht und ergreifend aus dem Grund notwendig, dass Sie berufliche Kontakte ebenso wie private Freundschaften auch pflegen müssen, damit diese langfristig bestehen können. Da Ihre Zeit allerdings begrenzt ist, sollten Sie sich auf die „wichtigsten“ konzentrieren. Tauschen Sie regelmässig E-Mails aus, senden Sie zu Weihnachten eine nette Karte oder treffen Sie sich ein- bis zweimal jährlich auf ein Abendessen. Und zwischendurch? Natürlich: LinkedIn, Skype, Xing, Twitter, Facebook & Co.

Bildquelle: Thinkstock

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