myjob
Mitarbeiter 50+ / Pensionierung

Reicher in die Pension: So handeln Sie ein besseres Gehalt aus

Mitarbeiter 50+ / Pensionierung
13. Februar 2017
Handeln Sie ein höheres Gehalt aus und legen Sie so mehr Geld für Ihre Pension zur Seite. Hier erfahren Sie in fünf Tipps, wie das funktioniert.
Diese Zeit ist die Epoche des Kapitalismus und der Entwicklung und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit. Das Leben wird zunehmend teuer und neben den Lebenshaltungskosten steigen auch die persönlichen Bedürfnisse stetig an. Das führt zur Frage nach den verfügbaren Geldern im Rahmen der Rente beziehungsweise Pension. Früher an das Alter zu denken, liegt absolut im Trend. Doch muss es immer eine Weiterbildung sein, um das Gehalt zu steigern? Nein! Auch in Ihrem aktuellen Job lassen sich günstigere Konditionen aushandeln, wodurch Sie mehr Geld für Ihre Pension zurücklegen und dadurch einen entspannteren und reicheren „Lebensabend“ geniessen können. Wie das funktioniert, erfahren Sie hier.

– von Content-Service by co2-kommunikation.ch –
  1. Das Firmengeschehen konsequent verfolgen: Mit dem Unternehmensleiter über ein erhöhtes Gehalt zu verhandeln, erfordert die Wahl des richtigen Augenblicks. Hat die Firma gerade selbst eine Krise zu erleiden? Fanden bereits Entlassungen statt? Gibt es Negativ-Berichte in den Medien? Dann sollten Sie auf einen anderen Zeitpunkt warten. Ausserdem ist das Verhalten des Leiters zu beobachten. An welchen Tagen scheint er entspannter und bringt somit eine positivere Ausstrahlung und Einstellung mit? Fokussieren Sie sich zu jenen Zeiten auf Gehaltsverhandlungen.
  2. Die Art des Auftretens entscheidet über den Erfolg: Wer selbstbewusst ist, hat weitaus höhere Chancen des Erhalts von verbessertem Einkommen. Als schüchterner Mensch hat man es hier weitaus schwerer. Unsicherheiten auf Seiten des Gegenübers machen sich unmittelbar bemerkbar. Das Anliegen muss direkt und klar formuliert sein. Rationale Aspekte und Tatsachen bezüglich der eigenen Leistung sind selbstsicher vorzubringen.
  3. Über mögliche Folgen nachdenken: Intrinsische Vorgänge wirken sich oft auf das Handeln im affektiven Bereich aus. Häufig denken wir vorab nicht nach und handeln intuitiv. Geht es um die Erhöhung des Gehalts, ist diese Vorgehensweise unbedingt zu vermeiden. Manchmal kann ein derartiges Gespräch zu Entlassungen oder Beschneidungen im Berufsalltag führen. Ist der Arbeitgeber allgemein mit Ihnen „D'accord“ oder gibt es häufig Unstimmigkeiten? In diesem Fall wird der Unternehmensleiter eine derartige Frage Ihrerseits als Unverschämtheit auffassen.
  4. Adäquate Gehaltsvorstellungen vorbringen: Sicherlich wünscht sich jeder Mensch ein Spitzengehalt. Doch muss auch die finanzielle Lage des Unternehmens bedacht werden. Wer 4.000 Franken als Bruttogehalt erhält, wird nun nicht unmittelbar auf 7.000 Franken aufstocken können. Kleine Verbesserungen führen jedoch kontinuierlich ans Ziel. Denken Sie an gesundes Wachstum. Was gleichmässig ansteigt, wird mit wenig Druck belastet. Auf diese Weise lassen sich langfristig auch grosse Ziele mühelos erreichen.
  5. Weiter erhöhte Kosten trotz besseren Gehalts: Gerade wurde das Gehalt neu verhandelt, doch nun erhöhten sich bestimmte Kosten auf Seiten des Arbeitnehmers, zum Beispiel die Steuerbelastung? Sicherlich können Sie sich erneut mit dem Arbeitgeber in Verbindung setzen. Allerdings darf dies nicht in zu kurzen Abständen erfolgen. Gut bedacht ist weitaus besser als schnell und unvernünftig gehandelt. Nur so nehmen Sie genug Geld mit in Ihre Pensionskasse.

Bildquelle: Thinkstock

Weitere Artikel aus dem gleichen Themenbereich

Anerkannt im Job – auch mit 40plus

Anerkannt im Job – auch mit 40plus

25. September 2017 // Hier erfahren Sie, wie Sie auch mit über 40 oder 50plus im Job noch die Anerkennung erhalten,… Mehr

Ist die Karriere für Managerinnen ab 50 also aus und vorbei - Tipps und Infos auf myjob.ch

Die gläserne Mauer für Managerinnen 50+

11. Mai 2017 //

Viele Managerinnen schildern, ab ihrem 50. Geburtstag an eine Art…
Mehr

Alter - Damit das Alter kein Killerkriterium wird - myjob.ch

Alter - Damit das Alter kein Killerkriterium wird

10. Februar 2014 // Bis zu 60 000 Personen über 50 könnten eine Stelle haben – Experten fordern gezieltes Coaching
Mehr