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Schluss mit „Blabla“ – So geht Kommunikation wirklich!

Führung
31. März 2017
Wenn Sie als Führungskraft die Kommunikation mit Ihren Mitarbeitern verbessern möchten, finden Sie hier einige praktische Tipps.
Kommunikation ist das A und O in der zwischenmenschlichen Interaktion – sowohl im Privat- als auch im Berufsleben. Zwar läuft ein Grossteil der Kommunikation zwischen Menschen nonverbal sowie auf einer unbewussten Ebene ab, dennoch können Sie als Führungskraft einige simple Massnahmen unternehmen, um die Kommunikation mit Ihren Mitarbeitern sowie innerhalb des Teams zu verbessern. Das fördert nicht nur das Betriebsklima, sondern mindert auch Konflikte, Missverständnisse sowie Fehler.

– by co2-kommunikation.ch –

Kommunikationsfähigkeit gilt als einer der wichtigsten Soft Skills, um Karriere zu machen und eine Führungsposition zu ergattern. In beinahe jeder Bewerbung finden Personaler mittlerweile die Behauptung: „Ich bin kommunikationsfähig“. Was allerdings wirklich hinter dieser Floskel steckt, können auf Nachfrage nur die wenigsten Bewerber und Bewerberinnen konkretisieren. Kommunikation scheint eine komplexe und schwer zu erfassende Aufgabe zu sein. Das mag wohl daran liegen, dass – wie bereits erwähnt – Kommunikation nicht nur bewusst, sondern sogar zum Grossteil unbewusst abläuft. Sie ist mehr als nur das Gesprochene, sie ist auch Mimik, Gestik und Körperhaltung. Wieso also können Sie als Führungskraft Ihre Kommunikation verbessern? Wir haben jetzt einige simple Tipps mit grosser Wirkung für Sie zusammengetragen:
  • Stehen Sie aufrecht, mit geradem Rücken und beiden Beinen fest auf dem Boden. Dadurch wirken Sie selbstbewusst und überzeugend.
     
  • Sehen Sie Ihrem Gegenüber während einem Gespräch in die Augen. Das signalisiert Aufmerksamkeit, Offenheit, Ehrlichkeit sowie Authentizität und Vertrauenswürdigkeit.
     
  • Seien Sie berechenbar. Setzen Sie klare Regeln fest, legen Sie diese Ihren Mitarbeitern offen und halten Sie sie unbedingt jederzeit an. Ihre Entscheidungen dürfen niemals willkürlich sein, sonst sind Ihre Mitarbeiter schnell verunsichert und es entstehen unterschwellige Konflikte. Das bedeutet: Wenn Sie einem Mitarbeiter erlauben, aufgrund einer Erkrankung seines Kindes heute früher Feierabend zu machen, müssen Sie dies anderen Mitarbeitern in derselben Situation zukünftig auch erlauben.
     
  • Nutzen Sie zum Beispiel eine Art schwarzes Brett, um Ihre Mitarbeiter über aktuelle Anliegen zu informieren, Spielregeln festzulegen & Co. Seien Sie sich aber bewusst, dass nicht unbedingt jeder Angestellte den Aushang auch liest. Wichtige Informationen sollten Sie den betroffenen Mitarbeitern daher stets noch einmal persönlich mitteilen.
     
  • Sprechen Sie in der „Wir-Form“, um den Teamgedanken zu verdeutlichen. Ihre Mitarbeiter sollten das Gefühl haben, Sie arbeiten miteinander und nicht gegeneinander.
     
  • Suchen Sie in regelmässigen Abständen das Vieraugengespräch mit Ihren Angestellten, um sich nach ihrem Wohlbefinden zu erkundigen, ihren Wünschen, Bedürfnissen, Sorgen oder Konflikten – natürlich rein beruflicher Art. Versuchen Sie, jeden Mitarbeiter gemäss seiner Potenziale und Talente individuell zu fördern.

Bildquelle: Thinkstock

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