• Firmengrösse

    kleine Unternehmen (10 bis 100 Mitarbeiter)

  • Rechtsform

    Aktiengesellschaft

  • Branche

    Architektur und Planung

  • Kontakt

    • Ferrara Architekten AG
    • Güterstrasse 84
    • 4002 Basel

Ferrara Architekten AG

Wohnen Neubau
Baustruktur und räumliche Freiheit


Die Baustruktur als ein Aspekt aus der Vielschichtigkeit unserer architektonischen Arbeit war uns für eine Reihe von Wohnbauprojekten der letzten 5 Jahre wichtig. Auf vorgefundene und selbstgemachte Bedingungen reagierend, versuchen wir das Thema im Entwurf für Wohnbauten einzusetzen.

Infos
Ausgehend von diversen Umbauten und der Analyse deren Baustruktur haben wir  immer neue Aspekte und Qualitäten von klaren Tragstrukturen entdeckt. Die Erfahrung, welche wir dabei immer wieder gemacht haben, scheint uns entscheidend:
Wenn die Baustruktur einer klaren Ordnung unterliegt, gelingt es uns Architekten immer wieder, interessante neue Räume und räumliche Beziehungen zu organisieren. Die Umnutzung von ehemalig gewerblich genutzten Räumlichkeiten ist daher so spannend, weil diese Gebäude klar strukturiert sind und sich innerhalb dieser Spielregeln ein grosser Reichtum an Möglichkeiten eröffnet. Ebenfalls eignen sich geordnete und intelligente Strukturen in Wohnbauten an, um den heutigen Raumbedürfnissen gerecht zu werden; auch um Nutzungsfreiheiten möglichst lange offen zu halten und andrerseits zukünftige Änderungen nicht auszuschliessen. Diese Konzepte erlauben die Mitgestaltung der Bauherren und Nutzer innerhalb einer klar definierten Grundordnung. Es zeigt sich, dass das Einhalten dieser strukturellen Ordnung die räumlichen Möglichkeiten eher bereichert als einschränkt.
Wichtig ist dabei festzustellen, dass Baustruktur nur im Zusammenspiel mit allen anderen Entwurfsparametern kohärent entwickelt werden kann. Diese Entwurfsparameter sind im wesentlichen:
Ort - Geschichte / Topographie – Orientierung / Hierarchien – Prägnanz – Einordnung / Baukörper – Raum – Urbanität / Natürliches Licht – Beleuchtung / Benutzer – Nutzungen – Gesetze / Bautechnik – Energiefragen / Räumliche Beziehungen – Erschliessungen / Materialien –Oberflächen – Texturen. Alle stehen sie zueinander in Wechselbeziehungen und bedingen sich gegenseitig. Je nach Projekt erfahren sie unterschiedliche Gewichtungen und alle sind sie die Instrumente, die uns helfen, den Entwurfsprozess zu steuern und das Projekt seinem Optimum näher zu bringen.
Als Optimum steht die Grundidee, zu Beginn der Arbeit oft sehr wage, während der Arbeit durch äussere und innere Einflüsse oft gefährdet und am Schluss, so hoffen wir, ein Beitrag zur gebauten Umwelt.

CH-Basel