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Ü50: Welches sind denn die wirklichen Herausforderungen?

Veröffentlicht am 13.07.2020
Ü50: Welches sind denn die wirklichen Herausforderungen?
Arbeitnehmer Ü50: Was heißt das für die Karriere?

Die Diskussionen um Arbeitnehmer über 50 Jahre sind ein echter Dauerbrenner. Einstellen oder nicht? Belastbar oder nicht? Erfolg möglich oder nicht? Die Meinungen zu diesem Thema sind bei Arbeitgeber und Arbeitnehmer alles andere als einheitlich. Dieser Artikel bietet Ihnen dazu einen Überblick.
Der Arbeitsmarkt im Überblick
 
Die Praxis bezüglich der Wahrscheinlichkeit einer Kündigung dokumentiert Vor- und Nachteile für die etwas älteren Arbeitnehmer beziehungsweise die Jobsuchenden in dieser Altersgruppe. Erfreulich ist, dass den Arbeitnehmern dieser Altersklasse nicht häufiger gekündigt wird als anderen Kollegen. Das lässt auch den Rückschluss zu, dass der Arbeitgeber die Fähigkeiten etablierter Mitarbeiter durchaus schätzt und in der Regel auch nicht plant, auf diese hochwertigen Dienste im Unternehmen zu verzichten. Nachteilig ist gestaltet sich allerdings die Arbeitsplatzsuche für die Kandidaten in dieser Altergruppe. Sie ergattern den Job nicht so einfach als jüngere Mitbewerber es oft tuin. Das bedeutet, dass Arbeitgeber bei der Einstellung eher in ein Teammitglied investieren, das eine hohe Betriebsdauer möglich machen kann.
 
Anforderungen: Das sollten Arbeitnehmer und Bewerber Ü50 berücksichtigen
 
Wer heute in einem Unternehmen arbeitet beziehungsweise wer sich für einen Arbeitsplatz bewirbt, hat es als über 50 Jahre alter Professional mit bestimmten Voraussetzungen zu tun. Diese sind eng mit der agilen Arbeitswelt verknüpft. Das bedeutet, dass Arbeitnehmer heute flexibler aufgestellt sein sollten und die Anforderungsprofile der einzelnen Arbeitsplätze heute anders gestaltet sind. Ein Beispiel, das gut in diesem Bereich passt, ist die moderne EDV, die die interne Arbeitsorganisation betrifft, aber auch das Marketing: Heute wird die Reichweite von Werbung in der Praxis häufig über das Internet und seine unterschiedlichen Kanäle verwirklicht. Zudem sollte auch der ältere Arbeitnehmer bereit dazu sein, innovative Denkmuster zu integrieren. Das Motto "das haben wir immer schon so gemacht" ist in der heutigen Arbeitswelt nicht mehr effizient. Das gilt auch für Bewerbung: Auch in diesem Bereich ist die moderne Digitalisierung ein unverzichtbares Element geworden, das der Arbeitssuchende berücksichtigen sollte.
 
Die Haltung ist das A und O
 
Dass die Kompetenzen eines Arbeitnehmers mit umfassender Berufserfahrung oft erstklassig sind, ist unbestritten. Doch gilt das Sprichwort vom lebenslangen Lernen auch für einen Arbeitnehmer oder Kandidaten Ü50. Es ist wichtig, flexibel und neugierig zu sein, dialogorientiert und teamfähig zu agieren. Die Schlüsselkompetenzen für die moderne und digitale sowie umfassende vernetzte Arbeitswelt sollten umfangreich vorhanden sein. Auch Social Networking gehört dazu. Bereits in der Bewerbung kann ein potenzieller Arbeitgeber von solchen Schlüsselkompetenzen überzeugt werden - beispielsweise mit dem Link zum eigenen Social Media Auftritt. Kompetenz und Kreativität, gepaart mit Neugier und Querdenken sind etwas, was einen älteren Arbeitnehmer auszeichnen sollte - und auch kann. Dazu ist es wichtig, dass der Bewerber beziehungsweise Angestellte auch gesund und fit auftritt. Ein sportliches Hobby ist dabei wertvoll - nicht nur für den Arbeitsplatz, sondern auch für den Menschen.