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Drei Grundregeln für den Jobwechsel 50+

Veröffentlicht am 02.01.2018 von co2-kommunikation.ch
Drei Grundregeln für den Jobwechsel 50+

Wenn Sie mit über 50 noch Ihren Job wechseln möchten, gibt es einige Besonderheiten. Diese drei Grundregeln sollten Sie beherzigen.

Ein Jobwechsel stellt stets eine Herausforderung dar. Manchmal müssen Sie dutzende Bewerbungen schreiben, bis Sie eine Zusage erhalten. Ein anderes Mal ist die Einarbeitungsphase härter als gedacht und Sie versinken immer wieder in Selbstzweifeln. Dennoch sollten Sie keinesfalls Angst vor einem Wechsel Ihrer Arbeitsstelle haben. Schliesslich wachsen Sie an jeder Herausforderung und nur durch Veränderung ist überhaupt eine Verbesserung der Situation möglich. Gerade für Mitarbeiter über 50 heisst es deshalb manchmal: Augen zu und durch. Wer sich in der bisherigen Anstellung nicht mehr wertgeschätzt fühlt oder sich nach einer neuen Herausforderung und einen Ausweg aus der Stagnation sehnt, sollte daher den Mut fassen, sich nach Alternativen umzusehen. Gerade ältere Mitarbeiter fühlen sich nämlich häufig zu wenig wertgeschätzt und gefördert. Ein Jobwechsel kann dann die beste Entscheidung für Ihre berufliche Zukunft sein.

Leider ist es je nach Branche und Unternehmen schwierig, mit über 50 noch einen neuen Job zu ergattern. Viele Arbeitgeber scheuen aufgrund von Vorurteilen wie jenem, dass ältere Mitarbeiter häufiger krank und weniger leistungsfähig seien, die Einstellung von älteren Arbeitnehmern und tendieren stattdessen zu jüngeren Konkurrenten. Zwar wird sich das im Zuge des Fachkräftemangels endlich wandeln, doch bis es so weit ist, ziehen vermutlich noch einige Jahre ins Land. Was also sollten Sie tun, wenn Sie nicht länger warten können oder wollen – und jetzt einen neuen Job suchen? Diese drei Grundregeln müssen Mitarbeiter 50+ auf ihrem Weg zur Neuorientierung beachten:

  1. Schluss mit dem Selbstmitleid! Als Jobsuchender über 50 haben Sie gegenüber jüngeren Bewerbern allerhand Nachteile, keine Frage. Sie müssen damit rechnen, viele Absagen zu kassieren und die eine oder andere Enttäuschung zu erleben. Begehen Sie dennoch nicht den Fehler, in Selbstmitleid zu versinken. Die Opferrolle wird Sie nicht zum Erfolg führen. Tanken Sie stattdessen neues Selbstbewusstsein, denn Sie haben den Konkurrenten auch so manchen Vorteil voraus: Erfahrung zum Beispiel oder persönliche Reife. Fokussieren Sie sich also auf Ihre Alleinstellungsmerkmale, statt auf Ihre alterstechnischen Defizite.
  2. Selbstmarketing ist das A und O! Diese Alleinstellungsmerkmale sollten den Fokus Ihrer Jobsuche darstellen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt nämlich in einem überzeugenden Selbstmarketing. Es kommt also darauf an, wie Sie sich verkaufen – und dann stehen Ihre Chancen auf den Job durchaus gut. Auch hier gilt: Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken und glauben Sie an sich selbst, dann wird es auch früher oder später ein (neuer) Arbeitgeber tun.
  3. Fehler sind zum Lernen da! Dennoch hilft es natürlich nicht, stur eine erfolglose Strategie zu fahren. Seien Sie daher offen für Verbesserungsvorschläge und suchen Sie nach Fehlern, welche Sie zukünftig ausradieren können. Wenn es eine Absage nach der anderen hagelt, probieren Sie eine neue Strategie aus. Mit jeder Veränderung – und Verbesserung – steigen Ihre Chancen auf den neuen Job gemäss dem „Trial-and-Error“-Prinzip.


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