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Keine Digitalisierung ohne Diversity

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10. Juli 2017
Die Digitalisierung zwingt Schweizer Unternehmen zum Umdenken und macht Diversity wichtiger denn je. Wieso und vor allem: Wie?
Kaum eine Entwicklung verändert die Arbeitswelt derzeit so nachhaltig wie die Digitalisierung. Sie kreiert neue Kommunikationswege, ersetzt Arbeitsplätze, vereinfacht Arbeitsabläufe und macht Arbeitszeiten und -orte flexibler. Ob die Digitalisierung positiv oder negativ ist, wäre an dieser Stelle die falsche Diskussion und vermutlich liegt die Wahrheit wie so häufig irgendwo in der Mitte. Fakt ist einfach: Die Digitalisierung ist in der westlichen Geschäftswelt angekommen und hat sie einmal kräftig umgewälzt. Und davon ist auch der Arbeitsmarkt betroffen: Unternehmen müssen bei Einstellungsprozessen mittlerweile der Diversity gegenüber aufgeschlossener sein. Schuld daran ist die Digitalisierung. Aber wieso? Wir erklären es Ihnen!

– von Content-Service by co2-kommunikation.ch –


Es sind vor allem zwei Entwicklungen, welche den Arbeitsmarkt derzeit so rasant und grundlegend verändern: Die Digitalisierung sowie der Fachkräftemangel. Diese bedingen sich teilweise gegenseitig, denn digital versierte Fachkräfte, die sogenannten „Digital Natives“, sind allseits gesucht und vor allem in der jungen Generation der Berufseinsteiger zu finden. Aufgrund des demografischen Wandels hat aber genau hier der Fachkräftemangel seinen Ursprung. Dass es auch genügend Mitarbeiter 50+ mit ausreichendem digitalen Knowhow gibt, ist ein Problem, welches wir bereits in anderen Artikeln beleuchtet haben. Die meisten Unternehmen suchen schlichtweg nach jungen, gut ausgebildeten „Digital Natives“. Aber wo sind diese zu finden?


Es wird Zeit für ein professionelles Diversity-Management

Die Schweiz ist ein Einwanderungsland und wir sind mit der Diversity vielerorts bereits deutlich weiter als zum Beispiel die europäischen Nachbarn. Dennoch macht sich auch hierzulande mittlerweile ein Fachkräftemangel, vor allem in den jüngeren Generationen, bemerkbar. Die Folge: Es werden immer mehr Fachkräfte aus dem Ausland angeworben. Das ist völlig in Ordnung. Nur funktioniert Diversity leider nicht ohne ein professionelles Diversity-Management. Während die Vielfalt im Unternehmen auf dem Papier nämlich fast nur Vorteile mit sich bringt, verursacht sie in der Praxis immer noch viele Probleme. Diese sind jedoch keinesfalls in den Arbeitskräften aus anderen Ländern und Kulturen begründet, sondern in den Köpfen der Manager. Denn genau hier ist die Notwendigkeit der Diversity bislang viel zu selten angekommen. Diversity benötigt neue Führungsstrategien, veränderte Teambuilding-Prozesse sowie das Vorleben der Toleranz und Vielfalt durch das Management. Und je früher gehandelt wird, desto besser, denn der Fachkräftemangel wird in den kommenden Jahren immer gravierender werden und ohne Diversity werden es die Schweizer Unternehmen schwer haben, sich gegen die nationale sowie internationale Konkurrenz durchzusetzen.
 

Bildquelle: Thinkstock

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