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Wer arbeitet in Zukunft überhaupt noch?

Veröffentlicht am 29.01.2018 von co2-kommunikation.ch
Wer arbeitet in Zukunft überhaupt noch?

Die Arbeitswelt verändert sich aktuell stark. Wie wird die Zukunft aussehen? Hier ist ein Ausblick auf die flexible Arbeit von morgen.

Es gibt einige Entwicklungen, welche die Arbeitswelt, wie wir sie kennen, aktuell gehörig auf den Kopf stellen. Die Digitalisierung und Globalisierung sind nur zwei davon, doch bereits diese haben grosse Auswirkungen auf den Arbeitsalltag der Schweizer und die gesamte westliche Gesellschaft. Das Konzept der Arbeit wird neu gedacht. Plötzlich ist es nicht mehr dringend notwendig, dass Sie im Büro anwesend sind und die Kollegen sitzen auf einem anderen Kontinent. Hinzu kommt die Befürchtung, alle Arbeitsplätze könnten ohnehin bald durch Roboter abgelöst werden. Und dann? Arbeitet in der Schweiz bald niemand mehr? Oder wenn doch – wie? Wir wagen einen Blick in die Zukunft und wilde Spekulationen, was im Jahr 2030 die neue Realität sein könnte.  

Der technologische Fortschritt macht sich bereits jetzt deutlich bemerkbar. Einerseits wird Arbeit immer orts- sowie zeitunabhängiger ­– zumindest in vielen Branchen ­– andererseits fallen zunehmend Berufe weg, da sie von Robotern, Maschinen, Rechenzentren & Co übernommen werden. Dass die Schweiz im Jahr 2030 überhaupt nicht mehr arbeitet, scheint hingegen kein realistisches Szenario. Stattdessen ist eine Verschiebung der Arbeitsplätze zu erwarten: Während viele Stellen mit simpler Tätigkeit wegfallen und durch Roboter & Co ersetzt werden, entstehen neue im Bereich der Entwicklung, Wartung, Programmierung oder Reparatur dieser innovativen Technologien. Zum Problem könnte dieser Prozess daher vor allem für Menschen ohne oder mit geringfügiger Berufsausbildung werden. Der Bedarf an Ingenieuren, IT-Spezialisten und weiteren akademischen Fachkräften wird hingegen steigen. Die erste Antwort lautet daher mit hoher Wahrscheinlichkeit: Nein, Arbeit wird im Jahr 2030 nicht nur ein Hobby sein.

Wie werden die Arbeitsstrukturen im Jahr 2030 aussehen? 
Es scheint also ausser Frage zu stehen, ob die Schweizer im Jahr 2030 noch arbeiten. Vielmehr interessiert es uns brennend, wie diese Arbeit aussehen wird. Eine Entwicklung zeichnet sich nämlich bereits jetzt deutlich ab: Arbeit wird immer flexibler. Die Arbeitszeiten sind nicht mehr fix definiert, sondern Arbeitnehmer sind für ihren Arbeitgeber dank moderner Kommunikationsmittel 24/7 erreichbar. Gleichzeitig ist es in vielen Berufen nicht mehr notwendig, persönlich vor Ort zu sein. Unternehmen können Geld für Büroräumlichkeiten und Arbeitsplätze einsparen. Teams werden nicht mehr nach der örtlichen Verfügbarkeit, sondern rein nach der Expertise zusammengestellt. Denn dank Skype & Co wird es plötzlich möglich, dass ein Meetingteilnehmer in England sitzt, ein weiterer in China und ein dritter in Kanada. Die Remote Work wird einen Aufschwung erleben und neben dem Homeoffice sind plötzlich auch Cafés oder Co-Working-Spaces alles andere als ungewöhnliche Arbeitsplätze. Ob es nun im Jahr 2030 so weit sein wird, schon im Jahr 2025 oder erst im Jahr 2035 – einige Entwicklungen scheinen bereits jetzt sicher. Doch alles in allem bleibt es definitiv spannend, was die Zukunft für die Schweizer Arbeitswelt bereithält!


Bildquelle: iStock