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Headhunter für Frauen haben Hochkonjunktur

Veröffentlicht am 24.08.2017
Headhunter für Frauen haben Hochkonjunktur
Im Zuge des Fachkräftemangels suchen Unternehmen händeringend nach hoch qualifizierten Frauen. Headhunter haben Hochkonjunktur.
Lange Zeit wurde davon gesprochen, dass aufgrund des demografischen Wandels, sprich der geringen Kinderquote, früher oder später ein Fachkräftemangel entstehen wird. Nun ist er in einigen Branchen angekommen und betroffene Unternehmen suchen händeringend nach ausreichend qualifiziertem Nachwuchs. Leider ist bei dieser Problematik kein Ende in Sicht. Stattdessen wird sie sich in Zukunft noch zunehmend verschärfen und auf weitere Branchen ausweiten. Diese Entwicklung zieht ein interessantes Umdenken bei den Arbeitgebern nach sich: Wurden Frauen früher noch als „Risiko“ eingestuft, da sie ohnehin mit hoher Wahrscheinlichkeit schwanger werden und aus dem Beruf aussteigen oder in eine Teilzeitanstellung wechseln, setzen jetzt immer mehr Unternehmen gerade auf weibliche Fach- und Führungskräfte. Schliesslich ist es die Hälfte des Arbeitsmarktes, welche sie sich sonst entgehen lassen. Und das können sich viele Arbeitgeber in Zeiten des Fachkräftemangels schlichtweg nicht mehr leisten – ob sie wollen oder nicht.



Diesen Trend haben natürlich auch die Headhunter bereits bemerkt. Immer mehr der professionellen Personalvermittler spezialisieren sich deshalb auf weibliche Arbeitskräfte. Sie beraten Unternehmen zudem hinsichtlich zugehöriger Themen wie Diversity, Frauenquote und den „Unterschieden“ zwischen männlichen und weiblichen Arbeitskräften. Denn der Emanzipierung zum Trotz, sind Männer und Frauen einfach nicht „gleich“. Zum Glück, denn sie ergänzen sich gegenseitig optimal. Frauen führen, arbeiten und kommunizieren anders. Sie präsentieren sich häufig weniger kämpferisch, dafür weicher, zugänglicher und empathischer. Sie verfügen oft über bessere soziale Kompetenzen als ihre männlichen Kollegen. Die berühmte „weibliche Intuition“ ist mehr als nur ein Gerücht. Zudem haben Sie bei der Jobsuche andere Wünsche und Vorstellungen als Männer. Das Geschäft mit den weiblichen Fachkräften lohnt sich für alle Beteiligten: Arbeitgeber, Headhunter und die Frauen selbst.


Weibliche Führungskräfte rücken in eine bessere Verhandlungsposition 

Wie bereits erwähnt, wurden Frauen in vielen Unternehmen nämlich bislang als Risiko eingestuft. Auch, wenn eine Diskriminierung offiziell verboten ist, wurden in Bewerbungsprozessen häufig bei vergleichbarer Qualifikation die männlichen Bewerber bevorzugt. Wechselte eine Frau zugunsten der Kindererziehung von einer Vollzeit- in eine Teilzeitanstellung, bedeutete dies simultan das Ende für ihre Karriere. Weitere Beförderungen oder Gehaltserhöhungen blieben aus. Teilweise wurde sie sogar gekündigt oder gezielt aus dem Unternehmen gemobbt. All das verändert sich nun endlich, quasi vollautomatisch als Nebeneffekt des Fachkräftemangels. Dadurch rücken Frauen in eine bessere Verhandlungsposition und geniessen einwandfreie Karrierechancen – Familie hin oder her. Das Business der Headhunter für Frauen floriert. Für Sie als weibliche Fachkraft kann sich die direkte Bewerbung bei einer solchen spezialisierten Personalvermittlung deshalb durchaus lohnen.
 



– by co2-kommunikation.ch –


Bildquelle: thinkstock