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Die Blindbewerbung - das sollten Sie dabei beachten!

Veröffentlicht am 02.06.2020
Die Blindbewerbung - das sollten Sie dabei beachten!
Eine Blindbewerbung ist ein Weg ins Ungewisse. Erfolge sind aber dennoch nicht ausgeschlossen. Wie man seine Chancen bei Blindbewerbungen massiv steigern kann, erfahren Sie in diesem Beitrag.  
Was ist eine Blindbewerbung? 
 
Bewerbungsschreiben, die unaufgefordert, d.h. ohne Reaktion auf eine Stellenausschreibung und ohne Kenntnis eines konkreten Ansprechpartners versendet werden, bezeichnet man als Blindbewerbung oder Massenbewerbung. Das Gegenstück dazu ist die sogenannte Stellenbewerbung, die als Reaktion auf ein ausgeschriebenes Stellenangebot in Print- oder Onlinemedien erfolgt. 
 
Allgemeines über Blindbewerbungen 
 
Die Blindbewerbung eignet sich vor allem für Jobs mit niederschwelligem Anforderungsprofil oder für befristete Aushilfs- bzw. Volontär-Tätigkeiten. Stellen also, für die keine besondere Ausbildung erforderlich ist. Die Chancen auf ein positives Feedback sind bei einer Blindbewerbung eher überschaubar, weshalb stets mehrere Firmen angesprochen werden sollten.  
 
Welche Bewerbungsunterlagen werden bei der Blindbewerbung verschickt? 
 
Eine Blindbewerbung hat den Charakter einer Kurznachricht, wie sie auch aus aus dem Urlaub versendet worden sein könnte. Zentraler Kern ist dabei das Anschreiben, mit dem das Interesse des Unternehmens geweckt werden soll. Komplettiert werden die Bewerbungsunterlagen mit einem tabellarischen Lebenslauf und evtl. Zeugniskopien. Der Lebenslauf kann - muss aber nicht - ein Bewerbungsfoto enthalten. Von der Übermittlung kompletter Bewerbungsfolder sollte abgesehen werden, da Personalchefs auf derartige Überinformationen eher ablehnend zu reagieren pflegen.  
 
Das Bewerbungsfoto als Visitenkarte 
 
Verpflichtend ist ein Foto bei der Bewerbung zwar nicht, dennoch ist die Wirkung der Bewerbung durch ein Foto nachhaltiger. Denn ein natürlich wirkendes Lichtbild stellt für den Personalchef ein wesentliches Wiedererkennungsmerkmal dar, unterstreicht den wichtigen ersten Eindruck und ist für den Bewerbungserfolg als eine Art Visitenkarte des Bewerbers von elementarer Bedeutung. Automaten- oder gar Urlaubsfotos sollten daher strikt vermieden werden.  
 
Auf einem Bewerbungsfoto sollten Sie seriös und selbstsicher wirken, ohne zu übertreiben. Studioaufnahmen mit einem Profi-Fotografen sind preislich zu verkraften und können den Weg zum Traumjob ebnen. Denn ein professioneller Fotograf weiss genau, wie er Haare, Kleidung und Make-Up des Bewerbers am besten in Szene setzt, sowie kleine Mängel - etwa Hautunreinheiten - wirksam kaschieren kann.  
 
In welcher Situation sollte eine Blindbewerbung versendet werden?
 
Blindbewerbungen werden vorzugsweise für Stellen genutzt, die weniger qualifizierte Nebenjobs oder Aushilfstätigkeiten betreffen, bzw. befristet ausgeschrieben werden. Für die Bewerbung um eine Managementposition ist eine Blindbewerbung keinesfalls geeignet. Blindbewerbungen werden der Einfachheit halber gerne per E-Mail versendet. 
 
Wie kann ich meine Chancen auf Erfolg erhöhen?
 
Wichtig ist, mit der Bewerbung das Interesse des Personalers zu wecken. Dies kann unter anderem durch eine originelle und spannende Gestaltung der Bewerbungsunterlagen erreicht werden. Nehmen Sie auf die Anforderungen im Stelleninserat Bezug, um zu zeigen, dass sie sich mit dem Stellenangebot eingehend auseinandergesetzt haben. Zeigen Sie Interesse am Unternehmen und liefern Sie dem Personalisten eine plausible Begründung, warum Sie ausgerechnet in dieser Firma arbeiten möchten.