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Karriere allgemein

Durchatmen muss sein!

Karriere allgemein
13. Juli 2017
Regelmässige Pausen mindern Ihre Produktivität nicht, sondern erhöhen sie stattdessen. Wir verraten Ihnen deshalb, wie Sie Pausen richtig setzen.
Die Arbeitslast in unserer heutigen Geschäftswelt steigt stetig. Nicht selten scheint die To-Do-Liste kein Ende zu nehmen und Überstunden sind an der Tagesordnung. Die Folge: Die meisten Menschen reduzieren die Anzahl und Dauer ihrer Pausen während des Arbeitstages. Genau das ist allerdings ein Fehler, denn Pausen sind nicht nur für Ihre Gesundheit, sondern auch für Ihre Produktivität immens wichtig. Auf den zweiten Blick erhöhen solche kurzen Auszeiten nämlich Ihre Konzentration und Leistungsfähigkeit, sodass Sie anschliessend wieder produktiver weiterarbeiten und mehr Arbeit in kürzerer Zeit erledigen können. Es ist allerdings nicht nur wichtig, dass Sie sich regelmässige Pausen in den Arbeitsalltag einbauen, sondern auch wann, wie häufig, wie lange und in welcher Form Sie diese nutzen. Deshalb haben wir einen kurzen Guide für Sie zusammengestellt.

– von Content-Service by co2-kommunikation.ch –


Den Arbeitstag könnten Sie mit einem Dauerlauf vergleichen: Früher oder später geht Ihnen die Puste aus und Sie werden immer langsamer. Halten Sie hingegen kurz inne, um in Ruhe durchzuatmen, können Sie anschliessend wieder in höherer Geschwindigkeit weiterlaufen. Genau so verhält sich das mit den Pausen bei der Arbeit auch: Nach einer Pause sind Sie wieder frischer, leistungsfähiger und konzentrierter bei der Sache und dadurch auch produktiver, sodass Sie die „verlorene Zeit“ in Rekordgeschwindigkeit wieder einholen – sogar überholen. Zudem sind solche Entspannungszeiträume unerlässlich für Ihre Gesundheit, damit Sie nicht früher oder später im Burnout landen. Wie also sollten Sie Ihre Pausen setzen?
  1. Eine bewährte Methode des Zeitmanagements ist die sogenannte „Pomodoro-Technik“. Hierbei handelt es sich um den Wechsel zwischen einer 25-minütigen Produktivitätsphase und einer anschliessenden fünfminütigen Pause. Nach jeweils vier solcher „Pomodori“ weiten Sie die fünfminütige auf eine 25-minütige Ruhezeit aus.
  2. Sinnvoll ist zudem eine mindestens halbstündige, besser noch einstündige Mittagspause, sodass Sie in Ruhe essen und sich anschliessend noch ein wenig bewegen oder anderweitig abschalten können.
  3. Eine solche längere Pause sollten Sie keinesfalls am Arbeitsplatz verbringen. Setzen Sie sich zum Beispiel mit Kollegen auf eine gemütliche Bank im Freien oder besuchen Sie die unternehmenseigene Kantine, wenn vorhanden. Nehmen Sie eine gesunde, aber leichte Mahlzeit zu sich und gehen Sie anschliessend eine Runde spazieren, treiben Sie etwas Sport, machen Sie ein kleines Nickerchen in der Sonne oder auch einen kurzen Powernap an Ihrem Schreibtisch – je nachdem, was Ihnen gut tut und was in Ihrem Berufsumfeld überhaupt möglich ist.
  4. Gönnen Sie sich ausserdem in regelmässigen Abständen komplette Auszeiten vom Job, zum Beispiel einen freien Tag oder besser noch einen zweiwöchigen Urlaub irgendwo am Strand – ohne Arbeit, Smartphone oder E-Mails. Ein solches „Mikro-Sabbatical“ kann kleine Wunder bewirken und hält Sie auf Dauer gesund, leistungsfähig und produktiv. Ausschlaggebend ist hierfür, dass Sie eben nicht nur körperlich, sondern vor allem gedanklich abschalten.


Frage 1: Welche Massnahme macht Sie NICHT produktiver?
 
  1. Regelmässige Pausen
  2. Das Setzen von Prioritäten
  3. Die Vermeidung von Multitasking
  4. Das Streichen von Pausen sowie zahlreiche Überstunden
 
Frage 2: Wieso ist es so gefährlich, im Arbeitstag keine Pausen einzulegen?
 
  1. Es schadet der Gesundheit
  2. Ihre Kollegen könnten neidisch werden
  3. Sie wären „zu produktiv“
  4. Sie müssten eine Gefängnisstrafe befürchten
 
Frage 3: Was erhöhen regelmässige Pausen und Auszeiten im Job NICHT?
 
  1. Produktivität
  2. Gesundheit
  3. Gehalt
  4. Konzentration
 
Frage 4: Welche ist keine sinnvolle Pausenbeschäftigung?
 
  1. E-Mails bearbeiten
  2. Mittagessen
  3. Bewegung
  4. Entspannung
 
Frage 5: In welchem Rhythmus setzen Sie bei Anwendung der „Pomodoro-Technik“ Ihre Pausen?
 
  1. 30 Minuten Produktivität– 10 Minuten Pause
  2. 25 Minuten Produktivität – 5 Minuten Pause
  3. 60 Minuten Produktivität – 15 Minuten Pause
  4. 45 Minuten Produktivität – 20 Minuten Pause
 
Frage 6: Mit welcher Arbeitseinteilung sind Sie am produktivsten?
 
  1. Zahlreiche Überstunden
  2. Pausenloses Durcharbeiten
  3. Multitasking
  4. Mix aus Konzentration und Entspannung
 
Frage 7: Nach wie vielen „Pomodori“ legen Sie statt einer fünfminütigen eine 25-minütige Pause ein?
 
  1. 4
  2. 5
  3. 3
  4. 7
 
Frage 8: Wie lange sollte Ihre Mittagspause mindestens sein?
 
  1. 60 Minuten
  2. 30 Minuten
  3. 90 Minuten
  4. 15 Minuten
 
Frage 9: Wo sollten Sie Ihre Mittagspause NICHT verbringen?
 
  1. Im Freien in der Sonne.
  2. In der Kantine bei einem Gespräch mit den Kollegen.
  3. In einem Entspannungs- oder Pausenraum für die Angestellten.
  4. Am Arbeitsplatz, zum Beispiel dem Schreibtisch.
 
Frage 10: Was ist bei einem „Mikro-Sabbatical“ das Wichtigste?
 
  1. Sie sollten für den Arbeitgeber erreichbar bleiben, zum Beispiel via Smartphone oder E-Mail.
  2. Sie sollten gedanklich abschalten.
  3. Sie sollten sich körperlich schonen.
  4. Sie müssen Sport treiben.

Bildquelle: Thinkstock

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