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Die wichtigsten Umgangsformen im Job

Veröffentlicht am 23.09.2021
Die wichtigsten Umgangsformen im Job
Gute Umgangsformen im Job sind heutzutage Mangelware. Und nicht nur im Berufsalltag, sondern auch im Privatleben dominieren Ellbogenmentalität und Konkurrenzverhalten. Tatsächlich sollten gute Umgangsformen Teil der Unternehmenskultur sein. Sie helfen, den Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten zu harmonisieren und Kundenkontakte zu manifestieren. Doch was versteht man konkret unter Umgangsformen, und welche sind die wichtigsten?
Gute Umgangsformen im Job - mehr als nur Bitte und Danke
Was sind Umgangsformen ist eine Frage, die es zunächst zu klären gilt. Definiert werden können sie als positive und wünschenswerte Verhaltensweisen, die den Umgang miteinander angenehm gestalten. Dazu gehören beispielsweise gutes Benehmen, Tischmanieren, Anstand sowie Stil und Etikette. Insoweit sind sie eine Form der zwischenmenschlichen Interaktion, die über das Bitten und Danken hinausgehen. Ein weiteres Beispiel ist Grüssen, das eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Das gilt für Kollegen und Vorgesetzte ebenso wie für Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner. Auch die Türe aufhalten ist aus der Mode gekommen, gehört jedoch zu den guten Umgangsformen nicht nur im Job. Umgangsformen sind ein Ausdruck von Werten, die im Rahmen der Erziehung vermittelt und gefördert werden. Es mag eine Zeitlang gutgehen, sich schlecht erzogen, dreist, frech, grob und ungehobelt zu verhalten. Auf lange Sicht schaden Sie damit Ihrem Ruf. Ein schlechter Ruf haftet Ihnen nicht nur lange an, er schadet auch massiv im Berufsleben.
 
Die 7 wichtigsten Umgangsformen im Job
Gute Umgangsformen wirken sich nachhaltig auf das Betriebsklima aus. Und nicht nur das. Sie polieren auch Ihr Image auf und lassen Sie kompetenter und verlässlicher wirken. Gutes Benehmen indiziert Vertrauenswürdigkeit und Verantwortungsbereitschaft, sodass Sie damit auch Ihrer Karriere Vorschub leisten.
 
Und das sind die 7 wichtigsten Umgangsformen im Job:
 
1. Zuverlässigkeit gehört zu den wichtigsten Umgangsformen am Arbeitsplatz. Das gilt für Vorgesetzte sowie für Kollegen und Kunden gleichermassen. Einmal verspieltes Vertrauen ist ein Makel, den Sie im Berufsleben nur schwer wieder loswerden.
 
2. Pünktlichkeit am Arbeitsplatz ist eine Form des Respekts gegenüber Ihrem Vorgesetzten, Ihren Kollegen und gegenüber Kunden. Sofern Sie sich verspäten, sollten Sie am Arbeitsplatz Bescheid geben, damit sich der Wartende darauf einstellen kann.
 
3. Einem Gesprächspartner ungeteilte Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, ist ebenfalls ein Zeichen von Respekt. Fehlende Aufmerksamkeit ist eine Eigenschaft, die sich nicht nur im Berufsleben breit gemacht hat. Da wird ständig auf das Handy geschaut. Manche blicken Ihrem Gegenüber während des Gesprächs nicht ins Gesicht, sondern sehen gelangweilt aus oder lassen ihren Blick umherschweifen. Damit signalisieren Sie Gleichgültigkeit und Desinteresse - zwei Eigenschaften, die im Berufsleben nichts zu suchen haben.
 
4. Auch die Tischmanieren sind bei manchen Menschen nicht die besten. Das gilt für die Art und Weise der Nahrungsaufnahme und für Kaugeräusche ebenso wie für das richtige Halten oder die Verwendung des Bestecks. Früher oder später werden Sie jedoch in die Situation kommen, mit Kollegen, Vorgesetzten oder Kunden ein gemeinsames Essen einzunehmen. Dann sollten Sie gute Tischmanieren haben, um Fettnäpfchen zu umgehen und um sich nicht lächerlich zu machen.
 
5. Taktgefühl gehört ebenfalls zu guten Umgangsformen im Job. Das bedeutet, dass Sie wissen sollten, wann bestimmte Verhaltensweisen oder Äusserungen angebracht sind, und wann Sie lieber darauf verzichten. Beispielhaft sind Kommentare, die in manchen Situationen lustig sein können, während sie in anderen Momenten vollkommen deplatziert sind.
 
6. Kollegialität ist eine der Eigenschaften, die allmählich in Vergessenheit geraten. Dabei sollte es selbstverständlich sein, nicht nur Kollegen gegenüber loyal zu sein und ihnen zu helfen, wenn Not am Mann ist. Hilfsbereitschaft macht Sie nicht nur sympathisch, sondern auch zu einem echten Teamplayer. Allerdings sollten Sie Grenzen ziehen, um nicht ausgenutzt zu werden.
 
7. Toleranz ist vor dem Hintergrund wichtig, dass Unternehmen globaler ausgerichtet sind. Abhängig von Ihrem Job treffen Sie auf unterschiedliche Nationalitäten, was eine gewisse Toleranz und Offenheit erfordert. Voreingenommenes Denken und Handeln oder die Ablehnung von anderen Meinungen und Einstellungen helfen Ihnen nicht weiter. Stattdessen katapultieren Sie sich ganz schnell ins Aus.
 
Normalerweise wird der Grundstein für gute Umgangsformen durch die Erziehung gelegt. Doch es ist nie zu spät, Umgangsformen zu verbessern und neue Verhaltensweisen zu erlernen. Möglicherweise erhalten Sie eindeutige Signale aus Ihrem beruflichen Umfeld, sodass Sie genau wissen, an welchen Stellen Sie nachbessern sollten. Erziehen Sie sich dazu, auf Ihre Umgangsformen zu achten. Nur wenn Sie Ihre Schwachstellen kennen, können Sie auch daran arbeiten.