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Erkältet? Diese Hausmittel sollten Sie kennen!

Veröffentlicht am 13.01.2022
Erkältet? Diese Hausmittel sollten Sie kennen!
Auch in der Ära von Corona erkranken Menschen an der klassischen Grippe oder einer Erkältung. Beide Krankheitsbilder haben eines gemeinsam: Die lästigen Symptome sollten so schnell wie möglich abgestellt werden. Viele Menschen greifen zu Antibiotika. Doch zum einen sind diese nicht immer die richtige Medikation, zum anderen gibt es eine ganze Reihe von wertvollen Hausmitteln.
 
Grippe oder Erkältung: Was habe ich eigentlich?
 
Der Beginn der Erkrankung kann Ihnen bereits wertvolle Infos zur richtigen Einordnung liefern. So startet die Grippe meist schlagartig. Patienten erzählen, dass sie innerhalb kurzer Zeit ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl hatten. Typisches Anfangssymptom ist der kratzende Hals, der erhebliche Schluckbeschwerden macht. Hohes Fieber (auch mit Schüttelfrost), massive Glieder- und Kopfschmerzen, später auch Husten, sind ebenfalls klassische Grippesymptome. Die Erkältung hat einen ganz anderen Verlauf. Sie startet eher verhalten und die Symptomatik ist weniger ausgeprägt. Schnupfen ist ein wichtiges Leitsymptom, aber auch Kopfweh und erhöhte Temperatur sind typisch. Ein ganz subjektives Symptom dient oft der richtigen Abgrenzung: Bei einer echten Grippe sind Sie so schlapp, dass Sie meist freiwillig das Bett hüten. Bei einer Erkältung sind Sie in Ihrem Tagesablauf eingeschränkt, aber Sie "funktionieren" noch und erledigen die wichtigsten Dinge.
 
 
Die Top Ten der Hausmittel

 
Jede Kultur hat natürlich ihre eigenen Hausmittel. Einige davon sind jedoch echte - und effiziente! - Klassiker.
 
1. Der Kartoffelumschlag
 
Kochen Sie zwei oder drei Kartoffel so weich, dass Sie sie mit einer Gabel zerdrücken können. Danach packen Sie die Masse auf ein sauberes Geschirrtuch. Dieses wird - so heiss wie möglich - um den Hals gelegt und mit einem Handtuch fixiert. Der Wickel ist ideal gegen Halsschmerzen und dient auch der Entgiftung der Lymphknoten.
 
2. Der Wadenwickel
 
Der Name ist Programm bei diesem Hausmittel: Um die Waden wird ein Tuch gewickelt, das mit kaltem Wasser getränkt ist. Darüber kommt ebenfalls ein dickes Handtuch. Wadenwickel sind perfekte Fiebersenker und auch bei kranken Kindern ein probates Mittel.
 
3. Salbei
 
Salbei punktet durch seine desinfizierenden und antibakteriellen Eigenschaften. Als Hausmittel wird er zur Bekämpfung von Symptomen bei Infekten der oberen Atemwege eingesetzt. Als Tee, als Gurgellösung oder als Inhalat ist Salbei gut einsetzbar. In allen Varianten wird Salbei überbrüht und nach einer Ziehzeit von etwa acht bis zehn Minuten genutzt. Für Kinder eignen sich Salbeibonbons, die durch das Lutschen die Rachenschleimhäute feucht halten, Schmerzen lindern und Bakterien das Andocken erschweren.
 
4. Meerrettich
 
Er gilt als eine Art natürliches Antibiotikum. Seine Schärfe kann die verschnupfte Nase frei machen. Wer es schafft, isst Meerrettich roh. Erst ausprobieren!
 
5. Bäder
 
Insbesondere das Frösteln bei Infektionen bekommen Sie mit einem heissen Wannenbad gut in den Griff. Badezusätze wie Fichtennadeln haben den erfreulichen Nebeneffekt, dass die Nase frei wird und Schleim aus den Bronchien besser abgehustet werden kann. Bei Fieber ist das Bad allerdings verboten. Und: Die Badedauer sollte etwa eine Viertelstunde nicht überschreiten, um den Kreislauf nicht zu belasten.
 
6. Zwiebelsaft
 
Zwiebelsirup aus der rohen Zwiebel ist der Klassiker schlechthin gegen Husten. Die Zwiebel wird gestückelt und mit Zucker überhäuft. Dadurch entsteht der Sirup, von dem ab und zu ein Teelöffel eingenommen werden sollte.
 
7. Fußbad
 
Wer hätte gedacht, dass sich Schnupfen vom anderen Ende des Körpers her behandeln liesse? Aber genau so ist es! Durch ein Fussbad von etwa 41 Grad machen Sie die oberen Atemwege freier und schlagen dem lästigen Schnupfen ein Schnippchen.
 
8. Tee
 
Tee bringt Ihnen sowohl bei Erkältung als auch bei Fieber eine Menge Vorteile. Zunächst gleicht er natürlich den Flüssigkeitsverlust durch Fieber und Schwitzen ideal aus. Doch wenn Sie beispielsweise Holunder- oder Lindenblütentee trinken, geniessen Sie gleichzeitig eine fiebersenkende Wirkung. Insbesondere die Lindenblüte ist ideal, um Schwitzen auszulösen und dafür zu sorgen, dass Sie den Infekt mit all seinen Bakterien oder Viren wieder loswerden. Ein antibakterielles Extra ist ein Löffel Honig im Tee!
 
9. Kochsalz
 
Sicher kennen Sie dieses traditionsreiche Hausmittel? Kochsalz in der Nase bewirkt das Abschwellen der Schleimhäute und ist perfekt gegen verstopfte Nasen. Handlich sind die Meerwassersprays aus der Drogerie, die kein Abhängigkeitspotenzial haben. Doch natürlich können Sie sich auch selbst eine Tinktur zum Nasenspülen herstellen. Faustregel: ein Teelöffel Salz auf einen Liter Wasser!
 
10. Senfmehl
 
Viele Menschen sind insbesondere durch die Gliederschmerzen von Infekten stark eingeschränkt. Senfmehl ist dagegen eine effiziente Waffe. Ein paar Löffel davon in warmem Wasser anrühren und auf die betreffenden Gelenke packen: Fertig ist die wohltuende Kompresse!
 
Natürlich gilt bei allen Infekten: Wenn es nicht besser wird, sollte der Arzt besucht werden. Gute Besserung!