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Unglücklich im neuen Job - wie weiter?

Veröffentlicht am 14.10.2019
Unglücklich im neuen Job - wie weiter?

Im Job unglücklich zu sein, ist keine Seltenheit.  Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel, wann und warum Sie gehen sollten, und warum es manchmal trotzdem eine gute Idee ist, zu bleiben.

Im Job unglücklich zu sein, ist keine Seltenheit - was aber nicht heisst, dass dies ein akzeptabler Zustand ist. Ob man sofort gehen oder doch bleiben sollte, steht jedoch auf einem anderen Blatt. Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel, wann und warum Sie gehen sollten, und warum es manchmal trotzdem eine gute Idee ist, zu bleiben.

Bleiben ist keine Option...
... wenn Sie in Ihrem Job unglücklich sind. Ist ein Zustand schlecht, müssen Sie ihn beenden oder verändern. Ihr Job stellt davon keine Ausnahme dar. Die meisten Menschen stellen sich daher auch nicht die Frage des Bleibens oder Gehens - sondern sie wollen herausfinden, wann ein Job überhaupt unglücklich macht und wann es sich nur um Einbildung handelt. Schliesslich sind wir selbst recht schlechte Beobachter unserer eigenen Person: Vielleicht ist die Position gar nicht so schlecht und eigentlich bin ich mit etwas anderem in meinem Leben unzufrieden und projiziere das auf meinen Job?

Solch eine Frage zu klären, ist natürlich für einen kurzen Ratgeber viel zu umfangreich. Konkret würden wir Ihnen jedoch dazu raten, ein wenig Zeit vergehen zu lassen, wenn es sich um einen neuen Job handelt. Sind Sie gerade erst "umgezogen", kann es gut sein, dass Sie unzufrieden sind - aber nicht, weil der Job schlecht ist, sondern weil Sie die aktuelle Situation einfach nicht kennen und sich dadurch unwohl fühlen. Brechen Sie einen Job nach nur einer Woche ab, ist das praktisch immer ein Fehler, da Sie noch gar nicht tief genug verankert sind, um eine rationale Entscheidung zu treffen.

Wann sollte ich gehen?
Kündigen sollten Sie daher erst, wenn wirklich unwiderrufliche Abneigungen gegen den Job bestehen, die sich auch nicht ändern werden. Kommen Sie mit dem Team oder dem Chef nicht zurecht - und zwar in solch einem Masse, dass sie wirklich stark darunter leiden -, sollten Sie kündigen, denn an dieser Situation wird sich in absehbarer Zeit nichts ändern. Bemerken Sie schnell, dass es in diesem Unternehmen nur Sackgassen und keine Möglichkeiten für die persönliche Weiterentwicklung gibt, werden Sie dort auch nicht glücklich werden.

Stehen Sie morgens bereits auf und können sich nur unter Qualen zur Arbeit bewegen, ist das ebenfalls kein dauerhaft haltbarer Zustand. Einen schlechten Tag oder auch eine schlechte Woche hat jeder Arbeitnehmer früher oder später. Bleibt der Zustand über Monate bestehen, haben Sie in diesem Unternehmen jedoch wahrscheinlich keine rosige Zukunft vor sich.

Lieber zu früh als zu spät
Sobald Sie Sicherheit darüber haben, dass Sie wirklich unzufrieden sind, sollten Sie den Job dann lieber zu früh als zu spät kündigen. "Es noch einmal zu versuchen" kann nicht schaden - aber wenn daraus eine regelmässige Quälerei wird, tun Sie sich keinen Gefallen.